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Impulse und Informationen der Pfarrei St. Franziskus Nr. 2

In diesem Newsletter finden Sie:

Geistliche Gedanken in besonderen Zeiten – Nr. 2

Liebe Schwestern, liebe Brüder,
„Laetare“, so heißt dieser Fastensonntag nach den ersten Worten des lateinischen Eingangsgesangs: Laetare – „freue dich!“. Abgesehen davon, dass es schwierig bis unmöglich ist, sich zu freuen, wenn man zur Freude aufgefordert wird, ist wohl vielen gerade in den letzten Tagen und Wochen die Freude vergangen. Zu ungewohnt, ja zu bedrohlich erscheint die momentane Situation. Von Freude keine Rede. Und auch auf die schöne Liturgie und die besondere rosa Farbe der Gewänder, die vielleicht noch etwas von dieser Freude ausstrahlen könnten, müssen wir im Moment verzichten. Eine besondere Art des Fastens und Verzichtens: Von Freude keine Spur. Oder doch? Freude bedeutet für mich eine Haltung, eine Art, wie man den verschiedenen Erfahrungen des Lebens begegnen kann. Nicht ausgelassene Freude also – danach ist auch mir im Moment nicht zumute – aber doch innere Freude.
Bei alldem was im Moment schwierig und belastend ist, gibt es doch einige Momente, in denen ich in den letzten Tagen Freude erleben durfte.
Ein paar Mosaiksteine: Wenn wir abends um 19.00 Uhr mit der Familie am Fenster stehen,
eine Kerze anzünden und das Vater unser beten und ich unsere Nachbarn „von gegenüber“ sehe, die auch am Fenster stehen und beten, freue ich mich, weil ich eine Gemeinschaft spüre trotz aller Widrigkeiten. Und auch, dass sich diese Aktion schneller als das Virus ausgebreitet hat, macht mir Mut. Freude merke ich bei mir auch da, wo es innerhalb ganz weniger Tage, dafür aber mit sehr viel ehrenamtlichem Engagement, möglich ist, diese Impulse und Informationen zu verschicken. Ich freue mich auch, wenn ich höre, dass Eltern aus dem Kindergarten organisieren, dass ihre Kinder für die Bewohner*innen im Johannesstift Bilder malen, um ihnen eine Freude zu machen. Und nicht zuletzt spüre ich Freude auch dort, wo es ganz spontan gelingt, dass 20 Menschen aus unserer Pfarrei und darüber hinaus, über die „Grenzen“ von Gemeinde und Konfession hinweg, abends die Komplet beten – digital und gemeinsam.
Die derzeitige Situation ist ohne Frage eine Herausforderung, zusätzlich ist sie aber auch eine Schule des Sehens: jene kleinen Freuden zu sehen, die schon auf Ostern verweisen und die zu einem Mosaik werden können. Wie sehen Ihre Mosaiksteine aus?
Das Zitat, das am Anfang der Messtexte für den heutigen Sonntag steht, geht noch weiter: „Freue dich, Stadt Jerusalem! Seid fröhlich zusammen mit ihr, alle, die ihr traurig wart. Freut euch und trinkt euch satt an der Quelle göttlicher Tröstung“ (vgl. Jes 66, 10-11). Für diesen Sonntag und die kommenden Tage wünsche ich Ihnen solche verwandelnde Erfahrungen: dass sich dann und wann Trost und Freude einstellen. Bleiben Sie und alle, die Ihnen wichtig sind, gesund und behütet unter dem Segen Gottes!

Alexander Jaklitsch, Pastoralreferent

Impulse für einen Sonntagsgottesdienst zu Hause

Für die nächste Zeit müssen wir uns darauf einstellen, Gottesdienste anders zu feiern als wir es gewohnt sind. Das birgt auch viele Möglichkeiten, den Sonntag in der Familie bewusst meiner einer kleinen gottesdienstlichen Feier zu gestalten. Das kann jeder – versuchen Sie‘s!

Anja Rommert hat einen Gottesdienst für Familien erarbeitet, der zu Hause gefeiert werden kann. Eine ausführliche Datei mit einem Gottesdienstablauf, Ideen und Texten finden Sie:
auf der Pfarreihomepage
Wenn Sie die biblischen Lesungstexte des heutigen Sonntags zu Hause in der Familie lesen möchten, finden Sie die Texte im Internet:
auf den Seiten des Schott-Messbuchs
Anregungen für einen Gottesdienst zu Hause gibt es auch
auf den Seiten des Bistums Essen

Herzliche Einladung zum gemeinsamen digitalen Nachtgebet (Komplet)

Zusätzlich zur Öffnung der Kirchen und den Angeboten und Anregungen für das Gebet zu Hause laden wir ab sofort herzlich zu einem gemeinsamen digitalen Nachtgebet ein, sonntags und mittwochs um 21.15 Uhr.
Bei diesem Nachtgebet versammeln wir uns auf digitale Weise, entzünden eine Kerze, beten Psalmen, singen Lieder und Hymnen, hören ein Wort aus der Heiligen Schrift und beten mit- und füreinander. Beten Sie mit!

Unter dem folgenden Link können Sie am Abendgebet teilnehmen. Sie brauchen dafür eine Kerze und Streichhölzer bzw. ein Feuerzeug zum Anzünden und den folgenden Link, über den Sie teilnehmen können:
www.edudip.com/de/webinar/komplet-nachtgebet/86790

hier kommen Sie zur digitalen Komplet

Verbunden im Gebet – ein Vater unser täglich

Weiterhin zünden wir jeden Abend um 19.00 Uhr eine Kerze an, stellen sie sichtbar auf die Fensterbank und beten das „Vater unser“ verbunden mit vielen anderen, die gleichzeitig beten. In Bochum beteiligt sich jetzt auch der interreligiöse Arbeitskreis Querenburg an der Aktion. Auch Juden und Muslime beten dann am Abend um 19.00 Uhr jeweils in ihrer Gebetstradition. Ein starkes Zeichen der Hoffnung und der Solidarität.

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Sie erhalten diesen Newsletter jetzt zum zweiten Mal, diesmal in neuem Gewand, das in unermüdlichem ehrenamtlichen Engagement entstanden ist. Vielen Dank dafür!
Wir haben die Daten der uns vorliegenden Verteiler genutzt, um Ihnen in dieser Sondersituation Informationen und Impulse zukommen zu lassen.
Sie können sich aber selbstverständlich, wenn Sie das nicht wünschen, von diesem Newsletter dauerhaft abmelden.
Gerne können Sie aber natürlich auch andere Interessierte auf den Newsletter hinweisen. Eine Anmeldung ist über die Homepage der Gemeinde St. Johannes möglich.
Pfarrei St. Franziskus Bochum
Pfarrer Thomas Köster
Franziskusstraße 11
44795 Bochum
Deutschland

+49 234 431172
newsletter@psfb.de

 

 

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